Hamburg, 20.11.09. Die Zukunft des Automobils liegt im Elektromotor. Die Entwicklung dieses umweltfreundlichen Antriebs gilt es in Deutschland zu unterstützen, fordert Rüdiger Kruse, MdB. Hamburg kann dabei eine Pilotfunktion einnehmen, Zukunftstechnologien hierzulande entwickeln, Arbeitsplätze schaffen, und durch eine innovative Idee zusätzlich die öffentliche Mobilität steigern.
Rüdiger Kruse, MdB: „Die Automobilindustrie setzt zunehmend auf den Elektromotor als alternative Antriebsform. Aktuelle Studien berechnen bereits ein Weltmarktpotential von 470 Milliarden Euro im Jahr 2020. Es muss im Interesse der Bundesregierung liegen, die Entstehung neuer Arbeitsplätze im Umfeld dieser Zukunftstechnologie zu fördern.“
Bereits als Hamburger Bürgerschaftsabgeordneter setzte sich Rüdiger Kruse für Nachhaltigkeit und Umweltschutz ein. Vor diesem Hintergrund begrüßt und unterstützt er als Eimsbütteler Bundestagsabgeordneter eine Initiative der hiesigen CDU-Bezirksfraktion. In der kommenden Sitzung der Bezirksversammlung fordern die Kommunalpolitiker der CDU, analog zur StadtRad GmbH nun eine StadtAuto GmbH zu gründen. Diese soll ausschließlich Elektroautos deutscher Hersteller nach dem Car-Sharing Prinzip anbieten. So soll gleichermaßen eine Zukunftstechnologie gefördert, die öffentliche Mobilität, vor allem in den äußeren Stadtteilen verbessert, und schließlich nachhaltig die Umwelt entlastet werden.
„Eimsbüttel eignet sich besonders als Pilotprojekt für solch ein stadtweites Vorhaben. Für die Bürgerinnen und Bürger in Eidelstedt, Stellingen und Schnelsen würde ein solches Angebot eine gute Ergänzung des Öffentlichen Nahverkehrs bedeuten“, so Rüdiger Kruse, MdB, „im dicht besiedelten Kerngebiet dagegen könnte dieses Projekt Autobesitzer mittelfristig überzeugen, statt eines eigenen PKW mit zeitintensiver Parkplatzsuche, lieber ein günstiges und zusätzlich umweltfreundliches StadtAuto zu nutzen.“
Für die Hamburger CDU ist Rüdiger Kruse in den letzten Jahren als Fachsprecher für Nachhaltige Entwicklung und Umweltpolitik tätig gewesen. Als direkt gewählter Bundestagsabgeordneter wird sich Rüdiger Kruse diesen Themen nun in Berlin widmen und im Haushalts- sowie im Umweltausschuss voran bringen. Die Unterstützung seines Heimatwahlkreises Eimsbüttel liegt ihm dabei besonders am Herzen.

