Wasserstoff hat erhebliches Zukunftspotenzial

Für die Veranstaltung „Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie – aktueller Stand, notwendige Schritte“ am 10. September 2015 haben die Hamburger Abgeordneten Dr. Herlind Gundelach und Rüdiger Kruse gemeinsam die Schirmherrschaft übernommen. Die Wasserstoff-Gesellschaft Hamburg e.V. hat zu dem Treffen mit Abgeordneten aller Fraktionen eingeladen. Nach kurzen Impulsvorträgen von Dr. Oliver Weinmann, stellv. Vorsitzender der Wasserstoff-Gesellschaft Hamburg e.V., und Werner Diwald, Vorsitzender des Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellenverbandes e.V. fand ein Austausch mit und unter den Abgeordneten statt.

Energiewissenschaftler gehen aktuell davon aus, dass mit Windgas-Technologie langfristig Einsparungen im zweistelligen Milliardenbereich erzielt werden können. Der überschüssige Strom wird dabei in Wasserstoff und Methan umwandelt, kann somit gespeichert und überhaupt genutzt werden. Dies ist für die Integration der erneuerbaren Energien in das Energiesystem von zentraler Bedeutung.

Aber nicht nur im Stromsektor wird Wasserstoff künftig wichtige Rolle spielen. Im Verkehrsbereich finden zum Beispiel Busse mit Wasserstoffantrieb schon seit längerer Zeit Anwendung. Die Hamburger Hochbahn hat mitgeteilt, ab 2020 nur noch emissionsfreie Busse anschaffen zu wollen.

Die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie wird auch bei den parlamentarischen Haushaltsberatungen im Herbst eine Rolle spielen. Insgesamt 161 Millionen Euro sind in den Jahren 2016-2018 für extra für diesen Bereich vorgesehen. Diese Mittel sollen u.a. für ein deutschlandweites Netz von 400 Wasserstoff-Tankstationen verwendet werden. Rüdiger Kruse setzt sich für eine langfristige Förderzusage ein, damit die Investoren sicher planen können.