Sitzungswoche und viele Gespräche

Der Berliner Alltag begann für Rüdiger Kruse mit den beiden Sitzungswochen im Januar. Vom 13.01. – 17.01. und vom 27.01. – 31.01. konstituierten sich Ausschüsse, Arbeitsgruppen und Arbeitskreise. In allen Gremien wurden Termine festgelegt und Arbeitsprogramme aufgestellt. Das alles passierte natürlich nicht ohne umfangreiche Diskussionen der Parlamentarier in der nun sehr großen Koalition. Aber auch die recht kleine Opposition verschaffte sich Gehör und kämpfte um eine erhöhte Redezeit im Plenum. Nach dem bisherigen Zeit-Schlüssel wäre das Prinzip der Rede und Gegenrede im Plenarsaal tatsächlich kaum spürbar. Doch Bundestagspräsident Lammert signalisierte die Möglichkeit der Änderung der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages.

Neben der Arbeit im Haushaltsausschuss, im Rechnungsprüfungsausschuss und in der Arbeitsgruppe Haushalt hatte Rüdiger Kruse rund 20 Gespräche und Gesprächsrunden mit Vertretern der Ministerien, mit anderen Abgeordneten und mit vielen Verantwortlichen aus der Kulturszene zu führen. In seinem Bundestagsbüro klappten die Türen im Stundentakt. Schließlich geht es um die Vorbereitung des Haushaltsplanes für 2014. In Nicht-Wahljahren findet die Endberatung im November für das nächste Jahr statt, in diesem Jahr wird es wohl spätes Frühjahr werden. Aber es geht um viel Geld, daher ist trotz der notwendigen Eile eine sehr sorgfältige Vorbereitung und Diskussion notwendig. Und das ist die Aufgabe der Haushälter des Bundestages.