Bericht der Sommertour 2012

Sie ist inzwischen zu einer festen Institution geworden: Die Sommertour des Bundestagsabgeordneten Rüdiger Kruse durch den Bezirk Eimsbüttel. Jedes Jahr, während der sitzungsfreien Wochen des Deutschen Bundestages, besucht Kruse unterschiedliche Menschen, Vereine, Institutionen und Firmen in Eimsbüttel. So auch im Sommer 2012.

Mit Hjalmar Stemmann und Josef Katzer dem Inhaber der Katzer
GmbH (Gebäudereinigung)

Der erste Tag der Sommertour, die vom 13. bis zum 17. August 2012 stattfand,  stand ganz im Zeichen des Handwerks.

Der Vorsitzende der Mittelstandsvereinigung und stellvertretende Präsident der Handwerkskammer, Hjalmar Stemmann MdHB, hatte Rüdiger Kruse zu einem Besuch verschiedener mittelständischer Firmen in Eimsbüttel eingeladen. Die beiden Abgeordneten besuchten die Gebäudereinigungsfirma Katzer, die Konditorei und Bäckerei Horn und das Baugeschäft Günther Meeder. Hierbei wurde sichtbar, wie sehr Handwerksfirmen und kleine Betriebe den Stadtteil prägen. Sie tragen zur Vielfalt bei und sind ein wichtiger Erfolgsfaktor für Eimsbüttel. In den Gesprächen wurde deutlich, dass vor allem zuviel Bürokratie und strenge Auflagen die Arbeit der Firmen beeinträchtigen.

Im Stadtteil Eimsbüttel sind viele junge Unternehmen beheimatet, die mit innovativen Produkten auf sich aufmerksam machen. Zwei davon besuchte Rüdiger Kruse während seiner diesjährigen Sommertour. Die Firma HEIMPLANET baut und vertreibt selbst entwickelte Zelte und Textilien, die speziell für Camper zugeschnitten sind. Mithilfe einer Anschubsfinanzierung durch die Stadt Hamburg war den beiden Gründern der erfolgreiche Start möglich.

Auch das Kakao Kontor in Eimsbüttel gehört zu der Riege junger Firmen. Seit einigen Jahren versorgt das Kontor die Hamburger mit Schokolade in allen Varianten und bietet eigene workshops zu diesem Thema an. Aufgrund einer Baustelle in direkter Nähe des Ladengeschäftes und der Produktionsräume, traten statische Mängel an dem Geschäft auf, die eine Renovierung erforderlich machten. Trotzdem arbeiten die Inhaber weiterhin daran, Hamburg mit edler Schokolade zu versorgen. Neben dem Gespräch galt es für Rüdiger Kruse somit auch, die verschiedenen Spezialitäten zu probieren.

Bei der Firma Langbartels & Jürgens Druckereigesellschaft mbH in Stellingen informierte sich Rüdiger Kruse über die Produktionswege und neuesten Entwicklungen im Druckbereich. Das Unternehmen ist stellvertretend für viele mittelständische Betriebe, die Arbeitsplätze am Standort sichern und innovative Ideen vorantreiben.

Ebenso, wie die DURAG AG. Die Firma ist am Standort Hamburg-Lokstedt ansässig und bietet Mess- und Umwelttechnik an, die weltweit gefragt ist. Das Unternehmen hat in seiner langjährigen Geschichte zahlreiche Produkte im Bereich der Hochtechnologie entwickelt. Nachhaltiges Wirtschaften und echte Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern, davon konnte sich Rüdiger Kruse überzeugen, ist vor allem bei Familienunternehmen wie der DURAG AG eine Selbstverständlichkeit.

Auch die Firma Rhode & Schwarz befindet sich seit Jahrzehnten in Eigentümerhand. Bei dem Gespräch erkundigte sich Rüdiger Kruse nach den Gründen, warum das Münchener Unternehmen eine Niederlassung in Hamburg-Niendorf eröffnete. Dabei kam Hamburg vor allem sein guter internationaler Ruf und die exzellente Infrastruktur zugute.

Auch den direkten Kontakt zu den Eimsbüttelern suchte der Abgeordnete. Ein Besuch bei dem Verein Anglerfreunde-Nord e.V., Hamburgs größtem Anglerverein, bot Rüdiger Kruse einen spannenden Einblick in diese Sportart. Der Verein ist einer der jüngsten seiner Art, hat aber bereits knapp 3.000 Mitglieder. Der Tag wurde abgerundet von einer Bürgersprechstunde, die wieder einmal gut besucht wurde. Viele Eimsbütteler nahmen das Angebot wahr und unterhielten sich mit ihrem Abgeordneten über Probleme und Entwicklungen in Eimsbüttel, Hamburg und dem Bund.

Im Bereich der Elektromobilität, die Rüdiger Kruse seit Jahren unterstützt, besuchte der Abgeordnete zwei Firmen außerhalb des Bezirks Eimsbüttel. Die fleet factory und die ecp Ladestationen GmbH sind zwei von vielen Hamburger Unternehmen, die sich im Bereich der Elektromobilität engagieren. In den Gesprächen wurde deutlich: Es bleibt noch viel zu tun, bis serienreife PKW, die elektronisch betrieben werden, im Straßenverkehr alltäglich sind. Mit den Ideen dieser beiden besuchten Hamburger Unternehmen, ist ein guter Grundstein dafür gelegt. Es sind nicht die großen Konzerne, die Dynamik in diesem Bereich bringen, sondern unabhängige Unternehmer und Visionäre, vor allem aus Hamburg.