Sommertour 2010 – Ein voller Erfolg

Das Bezirksamt Eimsbüttel - das politische Herz meines Wahlkreises

Das Bezirksamt Eimsbüttel - das politische Herz meines Wahlkreises

Die Sommerpause im Deutschen Bundestag gab mir die Gelegenheit mich einmal intensiv mit den Anliegen der Bürger in meinem Wahlkreis Eimsbüttel auseinander zu setzen. Um dies möglichst effizient tun zu können, tourte ich an zwei Wochen durch Eimsbüttel – eine Woche im Juli und eine Woche im August. Meine Sommertour führt mich zu verschiedenen Stationen. So besuchte ich zum Beispiel die evangelische Kirchengemeinde Eimsbüttel, die Bäckerei Effenberger, einen Geigenbauer, hielt eine Bürgersprechstunde vor Ort in Niendorf Nord ab und besuchte das Trainingsgelände des FC St. Pauli.

Exemplarisch möchte ich hier von meinem Besuch in der Bäckerei Effenberger und meiner Begegnung mit den Menschen der evangelischen Gemeinde berichten. Zunächst sprach ich mit den Vorstandsmitgliedern der Kirchengemeinde Jürgen Schmücker, Astrid Barth und Dipl. Pädagoge Gerald Wolf. Anschließend besichtigten wir gemeinsam die Kirche und zugehörige Institutionen wie den Kindergarten und das Jugendzentrum.

Besonders beeindruckt war ich von der Leistung der kirchlichen Jugendarbeit, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, bedürftigen Jugendlichen zu helfen. So kümmert sich die Kirche um Jugendliche, die von der ARGE nicht auf den Arbeitsmarkt vermittelt werden konnten und mit Obdachlosigkeit oder häuslicher Gewalt konfrontiert sind. Nach Aussage der Betreuer ist es bei der Arbeit mit den Jugendlichen von Vorteil, dass es sich bei dem Jugendzentrum nicht um eine staatliche, sondern um eine kirchliche Institution handelt. Dies erhöht nicht nur die Akzeptanz der Hilfsangebote, sondern auch Gespräche über Religiosität und die Unterschiede verschiedener Religionen werden gern angenommen. Die Betreuer beraten die Jugendlichen auf ihrem Weg in das Berufsleben, helfen ihnen, Wohnungen zu finden und begleiten sie zu Vorstellungsgesprächen. So zeigen sie den Betroffenen Wege aus der Obdachlosigkeit in ein geregeltes Leben auf und stehen ihnen in einer Situation bei, in der sie oftmals von ihrem sozialen Umfeld alleingelassen werden.

Hier zeigt sich die Bedeutung kirchlicher Arbeit, die heutzutage leider oftmals unterschätzt wird. So kämpft die Apostelkirche zwar mit finanziellen Problemen, möchte aber weiterhin unabhängig arbeiten können. Mit 15.000 Mitgliedern ist die Apostelkirche ein wichtiger Anlaufpunkt innerhalb der Gemeinde und als solcher unbedingt zu unterstützen. Hierfür werde ich mich als Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises engagieren.

Im Rahmen seiner politischen Sommertour besuchte ich auch einige Unternehmen, unter anderem den Betrieb der Vollkornbäckerei Effenberger an der Rutschbahn 18. Unternehmer Thomas Effenberger zeigte stolz seine gerade fertig gestellte Heizungsanlage, mit deren Hilfe die Bäckerei völlig autark Wärme selber erzeugt. Die neu errichtete Heizungsanlage versorgt darüber hinaus auch noch die sich im Hause befindenden Wohnungen.

Die Vollkornbäckerei Effenberger ist bekannt für ihr vorbildliches Umweltengagement, insbesondere im Bereich der Energieeinsparung sowie Energieeffizienz und ist u.a. Partner bei den Umweltpartnerschaften der Stadt. Begleitet haben mich bei diesem Termin auch Bezirksamtsleiter Dr. Sevecke, Herr Dr. Hünemörder, Leiter des Zentrums für Energie-, Wasser- und Umwelttechnik der Handwerkskammer (ZEWU) sowie Herr Rosenau von der Redaktion NordHandwerk.

Nicht nur von meinem Besuch in der Apostelkirche und in der Bäckerei, sondern auch von den anderen, zahlreichen Gesprächen mit Bürgern im Rahmen meiner Sommertour habe ich viel mitgenommen. Vor allem habe ich einmal mehr gesehen, wie vielfältig und spannend unser Bezirk Eimsbüttel ist. Gerade die kleinen Betriebe und Instutitionen sowie private Initiativen sind es, die die Lebendigkeit unseres Stadtteils ausmachen.

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