Matinee für Dr. Wolfgang Peiner in der Laeiszhalle

Der Bundestagsabgeordnete und Kreisvorsitzende der CDU Eimsbüttel Rüdiger Kruse und der Fraktionsvorsitzende der CDU Hamburg Dietrich Wersich hatten anlässlich des 70. Geburtstages des ehemaligen Finanzsenators Dr. Wolfgang Peiner am 3. November zu einer Matinee in die Laeiszhalle eingeladen.

Und alle kamen. Mehr als 300 Gäste aus der Hamburger Wirtschaft, der Politik und viele Wegbegleiter fanden an diesem Sonntagmorgen den Weg in die Musikhalle, so nannte Dietrich Wersich in seiner Begrüßung das Haus mit der alten Bezeichnung.
Rüdiger Kruse hatte als Ehrengast für die Matinee den Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble gewinnen können. In seiner Laudatio charakterisierte Dr. Schäuble den ehemaligen Hamburger Finanzsenator als „wesentlichen Architekten der wachsenden Stadt“. Er beschrieb Dr. Peiner als Manager und Politiker, der zwischen beiden Welten wechselte und in beiden Welten erfolgreich war. Mit einem Seitenblick nach Berlin stimmte Wolfgang Schäuble einer Devise des Hamburger Senators zu, dass wachsende Einnahmen stets durch eine wachsende Wirtschaft entstehen müssen, nicht durch Steuererhöhungen. Wolfgang Peiner habe Hamburg in einer Bestandsaufnahme analysiert, die Stadt ganzheitlich betrachtet und mit seinem Zukunftsprojekt in 10 Jahren wesentlich auf dem Weg zur Metropole voran gebracht, so der Bundesfinanzminister.

Dr. Schäuble: „Städte entwickeln sich nicht allein, es braucht dazu Visionen als Leitbild für konkretes Handeln.“

Und genau darum ging es in der anschließenden kurzen Podiumsdiskussion. Dazu hatte Rüdiger Kruse neben Wolfgang Schäuble auch den Chefdirigenten der Hamburger Symphoniker Maestro Jeffrey Tate und Prof. Dr. Bernd Scherer, Intendant des Hauses der Kulturen der Welt, aus Berlin eingeladen. Die beiden Hamburger Politiker Dietrich Wersich und Rüdiger Kruse diskutierten mit ihren Gästen die Notwendigkeit der Weiterentwicklung der „wachsenden Stadt“. Als wesentliche Momente kristallisierten die Diskutanten dabei die Bedeutung der Migration als Möglichkeit zu Vielfalt und Einigkeit und die demografische Entwicklung als Möglichkeit des sozialen Zusammenspiels von Jungen und Alten heraus. Die Geschwindigkeit der gesellschaftlichen Veränderung erfordere aber auch die Bewahrung und Erhaltung von Traditionen, die Vermittlung dieser kulturellen Werte durch Bildung.

Rüdiger Kruse: „Es wird Zeit für eine wachsende Stadt 2.0 und die Kultur kann dabei der wesentliche Integrationsfaktor sein.“
In seinem Schlusswort legte Wolfgang Peiner den aktiven Politikern mehr gegenseitigen Respekt nahe, das würde auch zu einem besseren allgemeinem Ansehen der Politik beitragen. Noch einmal erklang im kleinen Saal der Laeiszhalle wunderbare Musik der Hamburger Symphoniker, bevor sich die Gäste zu Gesprächen im Foyer trafen.