Laudatio für Hans Eichel

Am 15. März 2013 verlieh das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e. V. den diesjährigen Adam-Smith-Preis an den ehemaligen Finanzminister Hans Eichel.

Dieser Preis wird für marktwirtschaftliche Umweltpolitik und den besonderen Einsatz ökonomischer Instrumente in der Umweltpolitik sowie für die Stärkung des Verursacherprinzips verliehen.

Zu den bisherigen Preisträgern zählen u. a. : Prof. Dr. Ernst-Ullrich von Weizsäcker, Josef Göppel MdB und Prof. Dr. Klaus Töpfer.

Traditionsgemäß wird die Laudatio für diesen Preis von einem Politiker gehalten, der nicht der gleichen Partei angehört. Umweltpolitik und Nachhaltigkeit sind Themenfelder, die sich nicht in Legislaturperioden pressen lassen. Sie erfordern generationsübergreifendes Denken und Visionen. Dieser Idee fühlt sich Rüdiger Kruse seit Jahren verpflichtet.

In seiner Laudatio wies Rüdiger Kruse darauf hin, dass das Wesentliche in der Politik im Mut zu Entscheidungen liegt, Mut überhaupt tätig zu werden. Diesen Mut bewies Hans Eichel bei der Einführung der sogenannten Ökosteuer. Hans Eichel sorgte mit seiner ökologischen Steuerreform für Anreize zum Energiesparen durch die Einführung von Zuschlägen an Zapfsäulen, bei Heizöl  und Strom.

Rüdiger Kruse:  „Die Einführung von Ökosteuern war etwas durchaus Revolutionäres. Mit dieser Steuer antizipiert man etwas, das sowieso käme, nämlich Ressourcenknappheit und leitet auf diesem Wege den nötigen Veränderungsprozess ohne dramatische Umbrüche rechtzeitig ein.“