Kultursalon unter der Kuppel – Kultur trifft Politik

Dazu hatte die CDU/CSU-Fraktion des Deutschen Bundestages Leute aus allen Bereichen der Kulturbranche eingeladen: Museumsleiter, Musiker, Intendanten, Schauspieler, Film- und Musikproduzenten und Kulturpolitiker. Viele, sehr viele kamen, auch die Kanzlerin.

Zu Beginn diskutierten Politiker, Wissenschaftler und Vertreter aus der Kulturpraxis in verschiedenen Podien zu Fachthemen. Rüdiger Kruse befasste sich in seiner Diskussionsrunde mit der Kultur als Mediator und Motor der Gesellschaft. Die Teilnehmerrunde betrachtete die Kultur als verbindendes Element für Europa. Und doch behalten die Europäer ihre jeweilige Eigenartigkeit, im Gegensatz zu Amerikanern, die egal, woher sie stammen, in erster Linie Amerikaner sind.

Rüdiger Kruse: „Es ist wichtig, dass wir den zu uns Geflüchteten ein positives Bild von Europa, von unserer Kultur, von unserem Leben, vermitteln. Dieses Bild nehmen sie mit, wenn sie in ihre Heimat zurück gehen. Es ist Quatsch zu denken, keiner will wieder zurück. Heimat ist eine Verbindung.“ „Die Aufgabe der Kultur sollte nie ein politischer Auftrag sein. Wir wollen freie Künstler, die mit ihrer Kunst unser Leben erklären und bereichern, kritisieren und darstellen. Darum gibt es keine Vorgaben, wie z. B. `Macht was mit Flüchtlingen`, die machen das,“ so Rüdiger Kruse weiter.

Es wurde nicht nur diskutiert, in einem Salon gab es auch Musik und Tanz. Nach einem Grußwort der Kanzlerin zeigten 8 Tänzer und Tänzerinnen des Bundesjugendballetts auf der Fraktionsebene des Reichstages ihr Können. Hamburg grüßte Berlin. Daniel Barenboim hatte seinen Flügel und einige Musiker des West-Eastern-Divan-Orchesters mitgebracht und sorgte so für den musikalischen Leckerbissen. Das Wichtigste kam aber erst danach: Gespräche zwischen den Praktikern aus der Kultur und den Praktikern aus der Politik.

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