28,4 Millionen Euro für Hamburger Kulturprojekte

Selbstverständlich setzen sich die beiden für Kultur zuständigen Haushälter Rüdiger Kruse (CDU) und Johannes Kahrs (SPD) für ihre Heimatstadt im Haushaltsausschuss ein. Und das mit großem Erfolg. Ganze 28,4 Millionen Euro konnten in der Bereinigungssitzung zusätzlich für Hamburger Kulturprojekte festgeschrieben werden.

So wird es für den Alten Elbtunnel einen Zuschuss von 21,3 Millionen Euro vom Bund in den nächsten Jahren geben. Damit kann dann die Weströhre dieses besonderen Monuments deutscher Ingenieurskunst saniert wertden. Das inzwischen weltweit erfolgreiche und in Hamburg vor 4 Jahren begründete Bundesjugendballett wird für weitere 4 Jahre aus Bundesmitteln unterstützt. Die Sanierung des schwimmenden Wahrzeichens Hamburgs, der Rickmer Rickmers, stockte seit Jahren aus finanziellen Gründen. Mit 1,9 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt kann nun die Wiederherstellung abgeschlossen werden. Die Hochschule für Musik und Theater baut gemeinsam mit den Hamburger Symphonikern in den nächsten Jahren eine europäische Akademie für Studierende aus China und Amerika auf. Die mehrjährige Auseinandersetzung mit der europäischen Orchesterstruktur wird mit 900.000 Euro gefördert. Der ehemalige Güterbahnhof in der HafenCity kann mit einem Bundeszuschuss von 600.000 Euro zu einer Ausstellungs- und Veranstaltungsfläche für Akteure aus der Kultur- und Kreativwirtschaft ausgebaut werden. Auch die so erfolgreich in Hamburg begründeten Privattheatertage werden 2015 mit einer Bundesförderung von 500.000 Euro wieder ermöglicht. Das denkmalgeschützte Gorch Fock Haus in Finkenwerder kann mit einer Investitionssumme des Bundes von 400.000 Euro endlich sachgerecht saniert werden.

Eine Woche vor dem Abschluss der Beratungen für 2015 wurden die im Juni beschlossenen Mittel für das Denkmalschutzprogramm im Haushaltausschuss freigegeben. Nach Hamburg fließen aus diesem Etat 1,5 Millionen Euro. Es sind 6 Hamburger Denkmäler, die davon profitieren: Museum für Kunst und Gewerbe, Kirche St. Maximilian Kolbe, Arp-Schnittger-Orgel in Hamburg-Neuenfelde, Dampfbarkasse OTTO LAUFER, Christianskirche und die Wandmalereien Schule Frohmestraße.

Für das Haushaltsjahr 2015 wurde wieder ein Denkmalschutzprogramm beschlossen. „Die Erhaltung unseres kulturellen Erbes ist unsere Aufgabe. Nur so kann jede Generation ihren Platz in der Geschichte finden, denn jede Generation ist irgendwann Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft “ so Rüdiger Kruse. Hamburgs Kultur ist also in guten Händen.

 

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