Rüdiger Kruse, MdB unterzeichnet entwicklungspolitischen Konsens

Seit einigen Tagen gehört Rüdiger Kruse auch zu den bisher 350 Bundestagsabgeordneten, die den fraktionsübergreifenden entwicklungspolitischen Konsens zur Erreichung des 0,7 % Zieles bis zum Jahr 2015 unterzeichnet haben. Das heißt, die seit Jahren bestehende Verpflichtung zur Bereitstellung von 0,7 % des Bruttonationaleinkommens für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe muss eingehalten werden.

Die Initiatoren dieses Aufrufs an alle Bundestagsabgeordneten wollen erreichen, dass die noch bestehende Lücke in der Finanzierung in einer gemeinsamen Aktion geschlossen wird.

Auch in Großbritannien ist es gelungen, die Finanzierung der Entwicklungszusammenarbeit aus parteipolitischen Auseinandersetzungen herauszuholen. Großbritannien wird das 0,7 % Ziel voraussichtlich schon 2013 erreichen.

Rüdiger Kruse kennt die Probleme der afrikanischen Staaten aus dem Arbeitskreis Afrika der CDU/CSU-Bundestagsfraktion besonders gut.

Er strebt eine Entwicklungszusammenarbeit an, die nicht als „Einbahnstraße“ verstanden wird, sondern auf Augenhöhe mit den afrikanischen Partnern organisiert ist.

Hilfe zur Selbsthilfe ist im kleinsten Dorf sehr viel nachhaltiger als der Bau einer hochmodernen Brunnenanlage, die kein Dorfbewohner bedienen kann und deren Ersatzteile nur in einem einzigen europäischen Betrieb für viel Geld beschafft werden müssen.

Mehr Informationen unter: www.entwicklungspolitischer-konsens.de