Eine Weltpremiere für Deutschland gesichert

Die iranische Sammlung westlicher Kunst des 20. Jahrhunderts kann zum ersten Mal nach gut 30 Jahren in einer Weltpremiere wieder öffentlich gezeigt werden, und zwar in Berlin. Es handelt sich dabei um eine der größten und wertvollsten Sammlungen dieser Art überhaupt. Ihr Gesamtwert wird auf rund 4-5 Milliarden Dollar geschätzt.

Nachdem sich die Beziehungen Teherans mit dem Westen in letzter Zeit gelockert haben, ist es jetzt möglich, die Diplomatie der Kultur sprechen zu lassen. Vorher waren Werke der Westkunst seit der iranischen Revolution 1978 nur in Ausschnitten oder gar nicht zugänglich. Großes Interesse an den herausragenden Werken u.a. von Monet, Gauguin, Pollock, Rothko, oder Warhol haben jetzt neben Deutschland auch Italien und die USA gezeigt.

Durch den Einsatz von Rüdiger Kruse bei der kurzfristigen Sicherstellung der Finanzierung aus dem Bundeshaushalt ist es möglich, dass die Weltpremiere der weitgehend unbekannten Sammlung noch in diesem Jahr nach Berlin kommt.