Mit Eltern oder Großeltern zu Besuch in Berlin

Mit Eltern oder Großeltern zu Besuch in Berlin waren Kinder und Jugendliche auf Einladung von Rüdiger Kruse. Traditionell lädt Rüdiger Kruse einmal im Jahr, in den Hamburger Schulferien, Familien zu einer 2-tägigen Fahrt nach Berlin ein. Spielzeug aus Coca-Cola-Deckeln oder Draht, selbst gebaut von Kindern in Simbabwe, stellte Virginia Hetze aus Simbabwe den großen und kleinen Gästen im Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung vor. Sehr lebensnah berichtete sie vom Leben in ihrer Heimat, den Schwierigkeiten, aber auch vom großen Zusammenhalt der Familien. Wie tragen die Mütter ihre Kinder sicher auf dem Rücken? Eine kleine Besucherin konnte das mit einer Puppe ausprobieren. Auch ein afrikanisches Lied wurde einstudiert und gemeinsam gesungen und getanzt. So lebendig kann es also im Ministerium sein.

Selbstverständlich gehörte auch ein Besuch im Plenarsaal und in der Kuppel des Reichstages zum Programm. Ganz spannend Für Eltern und Kinder war der Termin in der Abteilung Puppenspiel der Berliner Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Die Begrüßung übernahm der Kanzler der Hochschule Kai Schlegel. Ja, sehr zur Freude der Kinder: der Chef heißt dort Kanzler. Doch dann übernahmen die Studenten das Programm. Sie stellten mit ihren Puppen, die von den Kindern zugerufenen Personen oder Tiere, dar. Ganz einfach: die Kanzlerin, natürlich mit „ihrer Raute“. Und selbst eine Puppe zu führen, war dann aber nicht so einfach.

Und auch beim Gespräch mit Rüdiger Kruse, der die Gruppe bei diesem Programmpunkt begleitete, war so ein spannender Geselle dabei. Nach diesem Spaß ging es für die großen und kleinen Hanseaten zum Mittagessen in die Kugel des Berliner Fernsehturms. Während des Essens konnten sie die traumhafte Aussicht bis weit in das Brandenburger Land genießen, denn bekanntlich dreht sich die Kugel. Der letzte Programmpunkt war ein Besuch des Anne Frank Zentrums. Dort war für die größeren Kinder ein Workshop vorbereitet, die andere Gruppe erkundete mit den Eltern die Spuren jüdischen Lebens rund um den Hackeschen Markt. Und schon waren die 2 Ferientage in der Hauptstadt vorbei. Rüdiger Kruse: „Diese „besondere“ Fahrt für Familien ist auch für mich jedes Jahr etwas Besonderes. Ich bin davon überzeugt, dass es wichtig ist, Eltern und Kindern dieses gemeinsame Erlebnis zu ermöglichen.“

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