Botschaftergespräch: US-Botschafter S.E. Philip D. Murphy

Im Rahmen seiner Reihe „Botschafter-Gespräche“ hatte Rüdiger Kruse den Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika Philip D. Murphy am 8. März 2013 in Hamburg zu Gast.

Im Spiegelsaal des Grand Elysèe ging es um das Thema:

„New Directions in Energy Policy in the United States and Germany“

In deutscher und englischer Sprache diskutierten die beiden Politiker die unterschiedlichen Ansätze der Energiewende in den USA und in Deutschland.

Der Botschafter erläuterte die Chancen, die sein Land in der Methode „fracking“ sieht. Dabei wird durch Einleitung von Wasser und verschiedenen Chemikalien  unter sehr hohem Druckin das Erdreich Erdgas und Erdöl aus sehr tiefen Gesteinsschichten gewonnen.

Rüdiger Kruse begründete auch seine Meinung, dass „fracking“ für das dichtbesiedelte Deutschland keine Aussicht auf tatsächlichen Einsatz haben wird. Rüdiger Kruse verwies darauf, die deutsche Energiewende mit einer klugen Industriepolitik im Bezug auf die niedrigen Energiepreise in den USA zu begleiten.

Trotz der unterschiedlichen Konzepte für die Energiewende gilt es für beide Länder, mit ihrer großen Wirtschaftskraft auch globale Verantwortung zu übernehmen, so das Resümee des Botschafters  Philip D. Murphy und des Eimsbütteler Bundestagsabgeordneten.