Besuch aus Eimsbüttel

Vom 16. – 17. März war die erste Besuchergruppe des Jahres 2015 zu einer 2-tägigen Informationsfahrt im politischen Berlin. Nach einer kurzen Information im Niendorfer Wochenblatt über diese Möglichkeit eines Berlinbesuchs beim Eimsbütteler Bundestagsabgeordneten Rüdiger Kruse stand das Telefon nicht mehr still. Innerhalb weniger Stunden waren die 50 Plätze vergeben. Weitere Interessenten sind nun für die Fahrten im Mai und Oktober vorgemerkt. Wie immer hat das Bundespresseamt ein umfangreiches Besuchsprogramm organisiert. Selbstverständlich trafen die Hamburger auch ihren Abgeordneten zu einer Gesprächsrunde im Paul-Löbe-Haus, denn dort befindet sich das Bundestagsbüro von Rüdiger Kruse. Weitere Stationen des Besuches waren das Dokumentationszentrum Topografie des Terrors, das Bundesministerium der Finanzen und die Dauerausstellung im sogenannten „Tränenpalast“.

So benannt, da sich dort Besucher der ehemaligen DDR am damaligen Grenzübergang Friedrichstraße von ihren Verwandten und Freunden verabschiedeten. Vor der Rückreise nach Hamburg hörten die Eimsbütteler noch einen Vortrag über die Aufgaben und die Arbeit des Parlamentes im Plenarsaal. Auch wenn keine Plenarsitzung stattfindet, ist es für jeden Besucher ein besonderes Erlebnis einmal dort zu sitzen, wo die Kanzlerin ihre Regierungserklärungen abgibt und die Abgeordneten sich hin und wieder heftige Rededuelle liefern. Natürlich sitzen die Besucher ausschließlich auf der dazu vorgesehenen Besuchertribüne. Den Boden des Plenarsaals dürfen nur gewählte Abgeordnete, Vertreter des Bundesregierung und des Bundesrats und die Herren und Damen Saaldiener in ihrer Dienstkleidung, Frack oder Kostüm, betreten. Weder Mitarbeiter noch Besucher haben dort Zugang, auch keine Journalisten.

Inzwischen beginnen schon die Vorbereitungen für die nächste Reisegruppe, die Ende Mai erwartet wird.