2030 – Nachhaltigkeitsagenda umsetzen – Ich bin dabei

So lautete das Motto der Aktion des Rates für Nachhaltige Entwicklung, die anlässlich der diesjährigen Europäischen Nachhaltigkeitswoche im Deutschen Bundestag stattfand.

Die bildhafte Darstellung der 17 Nachhaltigkeitsziele ermöglichte es den einzelnen Abgeordneten, entsprechend ihrem speziellen Fachgebiet, ein Ziel auszuwählen, für das sie sich besonders positionieren.

Rüdiger Kruse: „Im September 2017 haben die Vereinten Nationen die multilaterale Zusammenarbeit zu 17 Globalen Nachhaltigkeitszielen vereinbart, gleiche Ziele für alle Staaten, für alle Menschen. Den Weg dorthin muss jedes Land in eigener Verantwortung festlegen. Armut und Hunger beenden, Bildung, Zugang zu moderner Energie, Schutz der Ökosysteme, der Meere und Meeresressourcen sind nur einige Beispiele. Für uns in Deutschland bedeutet das, z. B. den Verbrauch natürlicher Ressourcen zu minimieren, die Kreislaufwirtschaft ist ein guter Weg dazu. Die Durchsetzung eines neuen Konsumverhaltens, teilen statt neu kaufen, regionale, fair, sozial verantwortbar und ökologisch erzeugte Produkte bevorzugen, sind kleine Schritte, die aber insgesamt große Wirkung erzielen. Weder Klimawandel noch soziale und wirtschaftliche Ungleichheiten machen an unseren Grenzen halt. Darum ist es wichtig, global zu denken und lokal zu handeln, auch im Interesse Europas. Die finanzielle und wirtschaftliche Situation in den ärmsten Ländern grundlegend zu verbessern, ist Aufgabe einer zielgerichteten Entwicklungspolitik. Der Bildung für nachhaltige Entwicklung muss dabei besondere Bedeutung zukommen. Die kommenden Generationen müssen wissen, wie sie ihr Leben nachhaltig führen können, Menschenrechte einfordern und soziale Gerechtigkeit sichern.“